Fit im Büro: So rostest du nicht ein!

Mit diesen 5 Tipps sagst du Rücken- und Nackenschmerzen den Kampf an

25.10.2018
Marlen

Ob im Büro, hinter der Kasse oder am Schalter –  50 % der Deutschen arbeiten im Sitzen.

Gleichzeitig werden die Menschen hierzulande immer dicker, gefühlt jeder Zweite klagt über Verspannungen und Rückenschmerzen. Zufall? Nein. Wir sitzen einfach zu viel und bewegen uns zu wenig!

Dabei sprießen die Fitnessstudios wie Pilze aus dem Boden, immer mehr Menschen haben ein Jahresabo. Das Blöde an der Sache: Man muss auch hingehen. Aber wann? Früh morgens schaffen es die meisten gerade mal bis zur Kaffeemaschine und zurück. Und nach der Arbeit ist die Couch viel attraktiver als der Crosstrainer.

Eine alltagstaugliche Sportroutine zu entwickeln, ist alles andere als einfach und erfordert viel Disziplin.

Wie du deinen Körper im Büro – während der Arbeit – bestmöglich entlasten kannst, zeigen wir dir jetzt!

 

EXPERTIN: HEIKE FURCH

„Unser Körper ist nicht dafür gemacht, jeden Tag 6,7,8 oder sogar mehr Stunden auf einem Bürostuhl zu sitzen“, sagt Heike Furch, Sporttherapeutin und Rückentrainerin. „Um leistungsfähig zu bleiben, müssen wir uns bewegen. Es ist also kein Wunder, dass immer mehr Menschen über Rückenschmerzen klagen. Wenn dann noch eine schlechte Ernährung dazu kommt, erhöht sich neben dem Bauchumfang auch das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen drastisch.“

Prävention und Rehabilitation – das sind die Themenschwerpunkte von Heike Furch. Die Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin aus Heidelberg berät Unternehmen zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung und Ergonomie am Arbeitsplatz. Mehr Infos: www.movigo.info

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Wenn du zu den Menschen gehörst, die Büroalltag und ausreichend Bewegung unter einen Hut bekommen: Hut ab! Für alle anderen gilt: Auch im Büro kannst du einiges dafür tun, dass dein Körper gesund und beweglich bleibt.

 

FIT IM BÜRO – DIE GETSAFE-TIPPS:

 

Pausen nutzen!

„Häufig werden Pausen als Zeitverschwendung angesehen”, sagt Heike Furch. „Richtig angewendet sind sie allerdings Tankstellen, um den eigenen Akku wieder aufzuladen. Wer Pausen entsprechend gestaltet, kann den ganzen Tag leistungsfähig bleiben. Ebenfalls wichtig: Nutze Pausen, um bewusst zu trinken! Unter Flüssigkeitsmangel funktioniert unser Gehirn nämlich schlechter und wir haben Probleme uns zu konzentrieren.”

Also: Trink’ nen Tee und entspann dich – Pausen sollten bewusst als solche genutzt werden.

Immer schön flexibel bleiben!

„Viele Büros sind – was die Rückenfreundlichkeit angeht – unterirdisch schlecht ausgestattet. Dabei kann bereits mit einfachen Mitteln viel erreicht werden. Manchmal hilft es schon, den Bildschirm etwas anders auszurichten. Ideal ist ein höhenverstellbarer, richtig eingestellter Schreibtisch, sodass 25 % der Arbeitszeit im Sitzen und 50 % im Stehen gearbeitet werden kann. Die restlichen 25 % sollten bewegt sein. Das lässt sich erreichen wenn du z. B. die Treppe statt den Aufzug benutzt oder wenn der Drucker in einem anderen Raum steht.”

Aber auch auf einem normalen Bürostuhl lässt es sich flexibel sitzen. „Flexibles Sitzen“ – wie soll das denn gehen? Ganz einfach: Um deine Wirbelsäule zu entlasten, solltest du nie zu lange in einer Position verharren. Stuhl vor oder zurück, hoch oder runter ab und zu die Arme bewegen – erlaubt ist, was gut tut (und die Kollegen nicht zu sehr nervt).

Holt euch Expertenwissen ins Haus!

Überzeugt euren Chef einen ausgebildeten Rückentrainer zu engagieren. Dieser kommt z. B. für einen Tag ins Unternehmen, zeigt euch Übungen und gibt konkrete Tipps, wie euer Arbeitsplatz ergonomischer gestaltet werden kann. Eine Investition, die sich lohnt – denn gesunde Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter!

Welche einfachen Übungen kann ich im Büro durchführen?

Einen eigenen Fitnessraum haben die wenigsten Unternehmen. Das braucht es aber auch gar nicht unbedingt – es gibt eine Menge Übungen, für die man nicht mal aufstehen muss. 5 davon sind hier zu sehen.

Der Nacken lässt sich mit diesen Übungen schnell lockern. Jeden Tag ein paar Minuten 2 – 3 Übungen sind schnell absolviert und zahlen sich aus.

Better together!

Mehr Spaß bringt es natürlich, sich gemeinsam mit Kollegen fit zu halten! Eine kleine Bewegungseinheit zwischendurch entspannt, macht wach und fördert den Teamgeist. In den meisten Unternehmen gibt es mindestens einen Kollegen, der über einen Trainingsschein oder ausreichend Fitness-Erfahrung verfügt. Vielleicht lässt sich ja sogar eine wöchentliche Trainingsrunde etablieren?

 

Fazit: Bewegung tut gut und der mütterliche Rat „Sitz gerade!“ gilt nicht immer. Manchmal darf auch gelümmelt werden – das gilt natürlich nicht für wichtige Kundengespräche oder die nächste Gehaltsverhandlung mit dem Chef! 😉

Und damit ihr seht, dass wir hier bei Getsafe nicht nur Sprüche klopfen, hier ein Foto von unserer letzten Pilates-Stunde im Heidelberger Office:

pilates getsafe fit im buero

 

Hast du Lust bei Getsafe zu arbeiten? Unsere Stellenangebote findest du hier!

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