FAQ Hundehaftpflicht: Fragen und Antworten zur Hundehaftpflichtversicherung

Was kostet die Hundehaftpflicht, was deckt sie ab und was nicht? Wie hoch sollte die Deckungssumme sein? Hier erfährst du es

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Lesedauer: 2 Minuten

2021-04-08

Alles Wichtige zur Hundehaftpflichtversicherung

Was zahlt die Hundehaftpflichtversicherung?

Die Hundehalterhaftpflicht schützt dich, wenn dein Hund einer Person oder deren Eigentum einen Schaden zufügt und dadurch Ansprüche gegen dich entstehen. Die Leistungen der Hundehaftpflichtversicherung umfassen vor allem Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die durch den versicherten Hund verursacht werden. Darüber hinaus sind die Deckung von Mietsachschäden, ungewollten Deckakte und der Schutz bei Auslandsreisen besonders wichtig.

Wann zahlt die Hundehaftpflicht nicht?

Es gibt einige Fälle, in denen die Hundehaftpflicht nicht zahlt. So sind bestimmte Hunderassen (v.a. Kampf- und Listenhunde) mehrheitlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Außerdem zahlt die Hundehaftpflicht nicht bei Eigenschäden (Schäden an dir oder deinem Besitz) oder Schäden, die über einen längeren Zeitraum hinweg entstehen, wie etwa Abnutzung am Parkett. Auch Glasschäden werden in der Regel nicht bezahlt. Für Schäden an Familienmitgliedern zahlt die Hundehaftpflicht ebenfalls nicht, hierzu benötigst du zum Beispiel eine Unfallversicherung.

Was kostet die Hundehaftpflicht? Was kostet eine Hundehaftpflicht im Jahr?

Eine Hundehaftpflicht ist eine recht günstige Versicherung, du bekommst sie schon ab rund 2,50 Euro im Monat, also etwa 30 Euro im Jahr. Die Kosten werden durch diese fünf Faktoren beeinflusst: Wie hoch ist deine Selbstbeteiligung im Schadenfall? Wie alt bist du? Wie viele Hunde versicherst du? Wie viele Schadensfälle hattest du vielleicht schon bisher und wie groß ist dein Hund? Wie immer lohnt sich ein Vergleich der Versicherungsanbieter und ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen.

Was deckt die Hundehaftpflicht ab?

Die Hundehaftpflicht springt für eine Vielzahl von Schäden ein, die durch deinen Hund verursacht werden. Dazu zählen Sachschäden (dein Hund hat einen Gegenstand beschädigt oder zerstört), Vermögensschäden (dein Hund schädigt eine Person finanziell), oder Personenschäden, z.B. bei einem Hundebiss. Außerdem deckt eine Hundehaftpflicht Mietsachschäden an Gebäuden und Einrichtungen (z.B. Möbel) und auch andere Personen, wie etwa Familienangehörige oder Hundesitter, sowie bestimmte Aktivitäten mit deinem Hund (z.B. Führen ohne Leine, Besuch von Hundeschulen oder Hunderennen) ab. Du solltest außerdem darauf achten, dass auch (Auslands-)Aufenthalte sowie Deckaktschäden (gewollt und ungewollt) versichert sind.

Welche Deckungssumme für die Hundehaftpflichtversicherung?

Wenn eine Person verletzt oder geschädigt wird, ist die Deckungssumme der höchste Betrag, den eine einzelne Person als Schadenersatz von der Versicherung erhalten kann. Das heißt: je höher die Deckungssumme, desto besser. Die Tarife der Versicherer beginnen bereits mit sehr niedrigen Deckungssummen von 1 Million Euro. Du solltest aber darauf achten, mit mindestens 3 Millionen, noch besser aber bis zu 15 Millionen Euro gedeckt zu sein, denn gerade bei Personenschäden können Kosten in die Höhe schnellen.

Du willst noch tiefer in das Thema Hundehaftpflichtversicherung eintauchen? Dann wirf einen Blick auf unseren Ratgeber zum Thema Hundehaftpflichtversicherung:

Autor: Getsafe