Weltfrauentag: Versicherung, eine Frage der Gleichberechtigung?

Frauen, versichert euch! Nach wie vor sind mehr Männer versichert. Warum?

2020-03-06
Maxine

Vor acht Jahren hat eine Erhebung für Aufsehen gesorgt, die aufgezeigt hat, dass Frauen weniger Versicherungspolicen haben als Männer. Man spricht hier von der Insurance Gender Gap. Gründe kann es dafür viele geben: Frauen sind oft bei ihren Partnern mitversichert oder finden einige Versicherungsprodukte einfach nicht relevant. Außerdem haben Frauen im Schnitt weniger Geld zur Verfügung, wie auch wieder eine aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung bestätigt, und investieren aus diesem Grund weniger in Versicherungen und Vorsorge.

Insurance Gender Gap: Frauen weniger versichert

Am 8. März ist Weltfrauentag, Grund genug für uns, einmal nachzugucken: Wie sieht es bei Getsafe aus – und was können wir tun, um die Lücke zu schließen? Die Daten zeigen: Frauen für das Thema Versicherung zu sensibilisieren ist wichtig – noch immer klafft hier eine große Lücke. Barrieren abzubauen treibt uns daher stark um. Denn eines ist klar: Unser Ziel ist es, Männer und Frauen gleichermaßen mit Versicherungen auszustatten.

Frauen haben weniger Versicherungen, sind oft mitversichert und weniger risikobereit

Getsafe hat 37% weibliche und 63% männliche Kunden. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen sind 44% der Kunden weiblich, in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen sind 41% weiblich. Das ist ein wirklich gutes Zeichen und zeigt, dass digitale Versicherung langsam die Insurance Gender Gap schließt.

Unsere Bedarfsanalyse zeigt außerdem, dass sich weibliche Kunden deutlich weniger risikobereit einschätzen als männliche.

Frauen sind doppelt so häufig die mitversicherte Person, etwa bei Produkten wie der Haftpflicht- oder Hausratsversicherung.

Außerdem weisen Frauen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit auf, Schäden zu verursachen, als Männer.

Männliche Kunden kaufen mit einer doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit eine Rechtsschutzversicherung wie weibliche Kunden.

Hinzu kommt: Lange Zeit zahlten Frauen mehr für Versicherungen, etwa für die Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung. Nach einem Urteil des EuGH 2011 wurden Unisex-Tarife zur Pflicht, wodurch Versicherungen nicht mehr nach Geschlecht unterscheiden dürfen. Was viele nicht wissen: Altverträge aus der Zeit vor 2012 haben Versicherer nicht automatisch angepasst. Betroffene Frauen sollten den Wechsel in einen Unisex-Tarif prüfen, da dieser häufig günstiger ist.

Was wir tun – digitales Versichern als Schlüssel

Durch unsere App senken wir die Hemmschwelle, sich mit Versicherung auseinanderzusetzen und machen das Thema einfach und verständlich. Dabei ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, unsere Produkte so zugänglich wie möglich zu gestalten. Das stellen wir über einen fairen Preis, transparente Kommunikation sowie eine intuitive Nutzererfahrung sicher. Einige Beispiele:

Durch unser Tool “Policy Networks” erhalten auch Mitversicherte Zugang zur Getsafe App. D.h. Versicherungsnehmer können sie über die App hinzufügen und ihnen dadurch viele Vorteile der App zugänglich machen – so können Mitversicherte genau sehen, wo sie versichert sind, was abgedeckt ist, was nicht, oder auch wichtige Dokumente wie den Versicherungsschein herunterladen. Für uns ist das ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg, alle Versicherten abzuholen und sie im Umgang mit ihrem Versicherungsschutz aufzuklären und zu befähigen.

Die App ist euer Begleiter

Die Getsafe-App ist durch und durch intuitiv gestaltet. Sie zeigt klar und schnörkellos auf: Was ist versichert – und was nicht? Welchen Schutz habe ich – welchen brauche ich? Wir machen nur Produkte, die wir selbst für sinnvoll halten. Außerdem könnt ihr Versicherungen täglich kündigen, Schäden können 24 Stunden / 7 Tage die Woche über die App eingereicht werden.

Wusstet ihr schon, dass wir uns eigentlich eher als Technologie- denn als ein Versicherungsunternehmen sehen? Unsere Arbeit basiert auf Daten. Sie auszuwerten ermöglicht uns schon heute eine rundum positive Nutzererfahrung zu bieten und euch zum Beispiel gezielt auf Lücken in eurem Versicherungsschutz aufmerksam zu machen.

Wir können Versichertendaten spartenübergreifend auswerten (traditionelle Versicherer können dies nicht, da etwa die Lebensversicherung und die Haftpflichtversicherung von ganz unterschiedlichen Geschäftszweigen bearbeitet werden) – und euch so am Ende mit dem passenden Versicherungsschutz ausstatten. Durch Tools wie unsere Bedarfsanalyse lernen wir euch immer besser kennen, wissen, in welcher Lebensphase sich Kunden befinden, und können Angebote auf euren Bedürfnissen basierend vornehmen.

Wir sind bereits auf einem guten Weg – viel liegt aber auch noch vor uns. Wir machen weiter, bis wir unser Ziel erreicht haben. Meldet euch, wenn ihr Ideen habt, wie wir besser werden können. Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

Vielleicht auch interessant: "Sollten Versicherungen Frauen stärker berücksichtigen?"