Wir bei Getsafe – Marie, Entrepreneur in Residence

Manchmal kann ein Praktikum alles verändern. Marie erzählt dir ihre Getsafe-Geschichte.

14.08.2018
Violetta

Getsafe stellt sich vor

Hi Marie, du bist Entrepreneur in Residence bei Getsafe. Wie bist du zu der Stelle gekommen?

Ich habe BWL an der Universität Mannheim studiert. Das Studium war allerdings recht breit gefächert – ohne fachliche Spezialisierung. Mich haben Projekt- und Produktmanagement total interessiert, weshalb ich auch Praktika in den Bereichen gemacht habe. Nach dem Studium war allerdings klar: ich brauche noch mehr Praxiserfahrung! Die wollte ich in einem Übergangspraktikum bei Getsafe sammeln, bevor ich mich in den Mannheim Master of Management an der Uni Mannheim stürzen wollte – eigentlich. Ich bin irgendwie bei Getsafe hängen geblieben (lacht): Aus dem spontan begonnenen Praktikum im Business Development wurde eine Festanstellung als Entrepreneur in Residence. Ich merkte schnell, dass ich gut bei Getsafe rein passe: ich mag die Dynamik und das Team. Ich bin immer auf der Suche nach Menschen, die Bock haben etwas zu verändern – und auf die trifft man hier zuhauf. Das inspiriert mich total!

Das heißt, du bist eigentlich nur per Zufall bei Getsafe gelandet?

Eigentlich schon. Ich habe mein Praktikum auf zwei Städte und auch auf Startups begrenzt – die Suche war also sehr eingeschränkt. Ich habe einfach nach einem Übergang gesucht, wo ich noch mehr praktische Erfahrungen sammeln kann. Dass die Produkte von Getsafe rein digital existieren, hat mich allerdings gereizt. Es reifte der Gedanke in mir zu bleiben – meine Projekte waren spannend, vielfältig und ich wurde sehr gefördert und gefordert. Ich mag das – mich spornt diese Art zu Arbeiten an. Ich habe mir meine jetzige Stelle selbst nicht zugetraut, aber meine Kollegen haben mich dazu ermutigt und zack – jetzt bin ich tatsächlich als Entrepreneur in Residence fest angestellt und total zufrieden!

Kannst du deine Aufgaben bei Getsafe ein bisschen zusammenfassen?

Meine Aufgaben sind absolut vielfältig: in erster Linie unterstütze ich das Unternehmen an jeder Stelle, an der Brandherde entstehen. Ich versuche z. B. durch eine Neuorganisation der Meetings eine klare Struktur in das Management einzuführen. Ich habe eigene Projekte zum Thema Zahlungsprozess und unseren Zahnschutz-Produkten, unterstütze aber auch den Customer Service bei Rückfragen. Das sind alles wichtige Aufgaben für die Gesamtstrategie des Unternehmens, aber gleichzeitig sehr Hands-on und operativ.

Das klingt ziemlich komplex – was ist dabei die größte Herausforderung für dich?

Den Überblick zu behalten (lacht). Und mein Zeitmanagement und Priorisierung von Aufgaben. Jedes Projekt erfordert Kenntnisse von mir, die ich mir zum Teil erst noch aneignen muss: wie plane ich ein Projekt, wie führe ich es durch und welche Schrauben muss ich drehen, um mein Projekt voranzubringen? Für eine E-Mail-Kampagne musste ich mir beispielsweise kreativen Content ausdenken, obwohl das normalerweise nicht mein Bereich ist. Aber genau diese Situationen fordern mich heraus und ich mache Erfahrungen, denen ich normalerweise eher aus dem Weg gegangen bin. Wenn das Projekt dann abgeschlossen ist, blicke ich jedes Mal auf erlernte Skills zurück und freue mich darüber, dass ich mich der Herausforderung doch gestellt habe.

Bist du Teamplayer oder Einzelkämpfer?

Ich würde sagen eher Teamplayer, aber ich kann auch einzeln kämpfen, wenn es sein muss. Für meine Projekte muss ich z. B. oft alleine kämpfen. Ich spiele aber gerne im Team und helfe anderen Leuten.

Rückblick auf Anfang des Jahres – mit welcher Veränderung hättest du damals nicht gerechnet?

Mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht. Anfang des Jahres hätte ich nicht gedacht, dass ich mich mal dem Thema Versicherungen widme – ich hatte immerhin keine Verbindung dazu und mich vorher auch nie damit beschäftigt. Getsafe gibt mir viel Selbstbewusstsein und schürt den Willen, irgendwann mal selbst zu gründen. Ich habe nicht mehr so viel Angst vor Neuem: Manchmal fühlen sich Projekte auf den ersten Blick nach einem unbezwingbaren Hindernis an und am Schluss stellen sie sich als wahnsinnig lehrreich heraus. Getsafe hat mir meine Scheuklappen abgenommen.

Was darf auf deinem Schreibtisch nie fehlen?

Sticky Notes! Ich muss wichtige Gedanken sofort aufschreiben und mir prominent an meinen Bildschirm kleben.

Hast du einen Lieblingstag in der Woche?

Ich mag den Donnerstag. Ich mag unser wöchentliches Company-Standup am Donnerstag Nachmittag. Ideen werden dabei freigesetzt und Leute kommen in der großen Runde zu Wort. Ich finde es gut, dass unser Co-Founder Chris eine Bühne bekommt, um mit uns zu diskutieren und uns mit seinem Mut, Optimismus und seiner Einstellung, wie er das Unternehmen steuert, mitzureißen. Er ist ein wahrer Ruhepol im Team.

Was siehst du, wenn du an deinem Schreibtisch aus dem Fenster schaust?

Ich gucke gerne in die Berge – das ist so beruhigend. Ich bin schon eher ein Kopfmensch, denke immer zu viel. Ich klappe manchmal gerne den Laptop für ein paar Minuten zu, schaue in die Berge und strukturiere meine Gedanken: Was muss ich heute machen, was muss ich für die Projekte noch machen, wo stehe ich gerade? Außerdem liebe ich Gewitter! Die ziehen immer an meinem Fenster vorbei und ich finde es total entspannend, wenn die Wolken brechen und der Nebel in den Bergen hängen bleibt.

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