Wir bei Getsafe – Das Praktikum

Von wegen Kaffee kochen! Ann-Cathrin, Janine und Sandeep berichten, wie es ist, Startup-Luft zu schnuppern

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Lesedauer: 3 Minuten

2020-11-10

Sandeep, du arbeiten schon seit einem halben Jahr als Praktikant im Data-Team. Gibt es eine Getsafe-Routine? Etwas, das du jeden Tag machst?

Sandeep: Daten haben mich schon immer fasziniert. Ich bin nach Deutschland gekommen, um meinen Master in Data Science zu machen. Bei Getsafe analysiere ich also im Wesentlichen Daten und leite aus ihnen Erkenntnisse ab, die bei bestimmten Entscheidungen helfen sollen. Zum Beispiel war eine meiner Aufgaben, unsere Kundenkampagnen auf der Grundlage unserer Daten zu analysieren. Unter anderem war es dafür wichtig, wirklich auf dem neuesten Datenstand zu sein. Neben den News in unserem Team-Chat auf Slack habe ich darum jeden Morgen erstmal geprüft, ob es Aktualisierungen oder Veränderungen in den Tabellen auf unserer Datenplattform gibt.

Janine, du hast bereits bei Getsafe als Werkstudentin im Kundenservice gearbeitet. Jetzt bist du Praktikantin in einem anderen Team. Wie kam es dazu?

Janine: Als ich bei Getsafe anfing, habe ich schnell gemerkt, dass es noch so viele andere Unternehmensbereiche gibt, die mich interessieren. Jede Woche haben wir ein Meeting, an dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen, die Townhall. Dort oder auch wenn man sich mit anderen Teams unterhält, kann man Einblicke gewinnen, was sonst noch so bei Getsafe passiert. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe einfach selbst die Initiative ergriffen: Ich fragte, ob ich im Bereich Marketing oder Business Development ein Praktikum machen könnte – jetzt bin ich im Aggregator-Team gelandet. Hier arbeite ich Hand in Hand mit Entwicklern und dem Kundenservice, um die Bewertung und Leistung auf unseren Partnerplattformen kontinuierlich zu verbessern.

Ann-Cathrin, du machst dein Praktikum in der Personalabteilung von Getsafe – warum hast du dich für Getsafe entschieden?

Ann-Cathrin: Ehrlich gesagt kam ich ein bisschen blauäugig zu Getsafe. Ich habe zwar vorher schon in einem Technologieunternehmen gearbeitet, aber das Thema Versicherung war neu für mich. Als ich anfing, war ich aber schnell positiv überrascht: von den netten Leuten und der tollen Arbeitskultur. Ich habe in extrem kurzer Zeit schon super viel gelernt.

Wie würdet ihr eure Beziehung zu anderen Getsafees beschreiben?

Ann-Cathrin: Meine Erfahrung ist, dass man mit allen bei Getsafe gut ins Gespräch kommen kann. Wenn jemand mal einen besonders anstrengenden Tag hat, ist vielleicht nicht gerade die Zeit für einen ausgedehnten Plausch. Aber alle Kolleginnen und Kollegen sind offen für Fragen aller Art. Die Beziehung zu meinem Team fühlt sich eher wie eine Freundschaft an. Wegen ihnen und wegen der netten Atmosphäre, die wir gemeinsam schaffen, gehe ich wirklich gerne zur Arbeit.

Sandeep: Für mich war es zunächst etwas schwierig, eine richtige Verbindung herzustellen. Das Praktikum ist mein erster Job in Deutschland und ich wurde genau in der Zeit der Corona-Sperre rekrutiert. Also musste ich die ersten zweieinhalb Monate von zu Hause aus arbeiten. Es war toll, dass ich die Leute über Zoom-Anrufe kennenlernen konnte. Aber natürlich war es besser, als ich nach und nach auch einige persönlich im Büro treffen konnte.

Janine: Getsafe organisiert zweimal im Jahr – unter normalen Umständen – ein Kickerturnier. Zufällig fand es genau in der Woche statt, in der ich bei Getsafe angefangen habe. Die ganze Belegschaft war da, und es war total lustig: Ich konnte völlig ungezwungen mit allen in Kontakt kommen, sogar mit Chris und Marius, den Gründern. Und am Ende haben wir Tischtennis auf dem Tisch im Büro gespielt – weil wir nicht genug Schläger hatten, nahmen manche einfach Teller, andere ihre Schuhe. Wir sind bis drei oder vier Uhr morgens geblieben.

Kopieren, Kaffee kochen, Botengänge, Sekretariatsaufgaben übernehmen – in vielen Praktika lassen spannende Aufgaben auf sich warten. Wie erlebt ihr das bei Getsafe? Könnt ihr solche Vorurteile bestätigen?

Janine: Natürlich muss man manchmal auch weniger anspruchsvolle Aufgaben übernehmen: Einmal mussten wir über 100 Dokumente per Post verschicken, eine ungewöhnliche und auch echt untypische Situation, weil die zuständige Firma den Auftrag kurzfristig nicht übernehmen konnte. Ich musste also viel kopieren – das war aber keineswegs Beschäftigungstherapie, sondern ich hatte die volle Verantwortung für dieses Projekt. In dieser Notsituation musste ich also kreativ werden und sofort eine praktische Lösung finden, damit alles reibungslos weiter funktioniert. Das zeigt vielleicht ganz gut, welche Arbeitsmoral bei Getsafe herrscht. Und der besonders lustige Part an der Geschichte war, dass ich an diesem Tag ‘gecaked’ wurde. (lacht)

‘Gecaked’? Was bedeutet das?

Janine: Bei Getsafe haben wir da so eine Tradition: Wer einen Computer sieht, der nicht gesperrt ist, nutzt gerne mal die Chance via Slack anzukündigen, der Computerbesitzer würde am nächsten Tag Kuchen für alle mitbringen. Ich weiß bis jetzt nicht, wer das damals war. Ich habe auf jeden Fall einen (leckeren) Zitronenkuchen gebacken.

Wie hat das Praktikum euch als Person verändert?

Sandeep: Ich habe mich bewusst dafür entschieden, in einem Startup zu arbeiten, weil mir klar war, dass ich dort viel lernen werde. Und ich habe meine Fähigkeiten definitiv erweitert: Jetzt kann ich zum Beispiel viel besser mit SQL (Structured Query Language) umgehen. Am Anfang habe ich mit viel mehr Anleitung gearbeitet. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei einem Startup jede Meinung zählt – auch wenn du ein Praktikant bist. Ich konnte immer frei meine Meinung oder Bedenken äußern, meine eigenen Ideen einbringen. Am Ende ist es sehr motivierend zu sehen, wie sich mein Beitrag auf das Produkt auswirkt. Das macht mich stolz. Und mit der Zeit konnte ich viel unabhängiger arbeiten.

Ann-Cathrin: Ich bin jetzt auch selbstbewusster. Es war eine große Lernerfahrung für mich, schnell Entscheidungen fällen zu müssen. Das war vor dem Praktikum wirklich nicht meine Stärke. Wenn es um Recruiting geht zum Beispiel, ist das eine wesentliche Fähigkeit. Nach einem Vorstellungsgespräch mit einem guten Kandidaten oder einer guten Kandidatin war es oft nötig, direkt eine klare Entscheidung zu treffen. Wo das außerdem hilfreich ist, ist bei der Priorisierung meiner täglichen Aufgaben, privat wie beruflich.

Janine: Die Arbeit im Aggregator-Team war für mich erstmal eine große Herausforderung. Alles geht schnell und unerwartete Probleme tauchen auf, die man sehr schnell lösen muss. Im ersten Moment ist das überwältigend, aber dann habe ich einfach gesehen, dass alles überschaubar ist und es für alle Probleme eine Lösung gibt, man muss nur kreativ werden. Das ist ein großartiges Gefühl, das ich persönlich und auf Lebenszeit mitnehmen kann.

Du hast Lust bekommen, Teil des Teams zu werden? Schau dich auf unserer Karriere-Seite um.

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Autor: Carina