Wir bei Getsafe – Nico, Senior Projektmanager Insurance

Nico ist Projektmanager für unsere Versicherungen und wartet schon sehnsüchtig auf die Bafin Lizenz. In der Zwischenzeit spielt er vier Instrumente und macht viel Sport

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Lesedauer: 4 Minuten

2021-05-26

Hallo Nico, du bist schon seit einiger Zeit bei Getsafe, erzähl doch mal! Was genau ist denn deine Rolle?

Ich bin im Dezember 2019 als Projektmanager bei Getsafe eingestiegen. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Team in naher Zukunft eine lizenzierte Versicherungsgesellschaft an den Start zu bringen. Das Ganze strukturiert sich im Wesentlichen in zwei Handlungsstränge. Der erste dreht sich um alles, was mit der eigentlichen Lizenzbeantragung zu tun hat, das läuft bisher auch sehr gut. Daraus hat sich der zweite Handlungsstrang entwickelt, dass wir aus der gegründeten Gesellschaft sukzessive eine eigene Versicherungsgesellschaft aufbauen. Diese Stränge liegen jetzt eben bei uns und wir müssen dafür sorgen, dass das Projekt erfolgreich zu Ende gebracht wird und Getsafe als Ganzes da hineinwächst.

Und was ist für dich dabei das Besondere daran, bei einem Insurtech Startup zu arbeiten?

Was mich am meisten an der Insurtech Branche reizt, ist die Kombination aus den beiden Welten – einerseits die Versicherungsbranche und andererseits das Thema Startup und Tech-Unternehmen. Das ist besonders spannend für mich, weil man natürlich ganz verschiedenen Anforderungen in den einzelnen Disziplinen gerecht werden muss. Die Herausforderung dabei ist dann, das stimmig zusammenzubringen. Das haben wir bisher schon gut hinbekommen und ich blicke gespannt in die Zukunft!

Klingt nach einer ganzen Menge Verantwortung. Was waren deine Highlights bei Getsafe bisher?

Aus professioneller Sicht war ein Highlight der Tag, an dem der Antrag an die Bafin losgeschickt wurde. Noch ein viel größerer Meilenstein wird dann natürlich, wenn die Lizenz hoffentlich bald endlich da ist und wir richtig loslegen dürfen. Von der Kultur her sind die gemeinsamen Abende vor der Pandemie, bei denen man mit Feierabendbier den Arbeitstag gut ausklingen lassen konnte, immer sehr ausschlaggebend für das Teamgefühl gewesen. Ich freue mich schon, wenn sich da die Schranken öffnen und das wieder losgeht.

Du sprichst von Teamgeist in der Unternehmenskultur. Was braucht man denn deines Erachtens sonst noch, um bei Getsafe erfolgreich zu sein?

Wenn man’s auf die zwei wichtigsten Kompetenzen herunterbricht würde ich sagen A, dass man sich schnell in neue Themenbereiche einfindet, damit man dazu beitragen kann, diese auch weiterzuentwickeln. B, dass man glaube ich wirklich Lust darauf haben muss, im Startup Umfeld zu arbeiten. Entscheidungen werden in der Regel recht schnell getroffen, sodass eine gewisse Portion Flexibilität notwendig ist Davon abgesehen hilft es auf jeden Fall, wenn man entweder im Bereich Tech oder im Bereich Versicherung schon Hintergrundwissen hat.

Was hättest du gemacht, wenn du nicht Projektmanager geworden wärst?

Im Endeffekt hatte ich nach dem Studium die Wahl zwischen Strategieberatung und Startup, was ich beides super spannend fand. Das konkrete Projekt hat mich bei Getsafe aber einfach mehr gereizt. Früher wollte ich beruflich immer etwas mit einem ‘klassischen Touch’ machen… wenn man’s genau nimmt, habe ich das mit der Versicherungsbranche eigentlich erreicht (lacht).

Hast du ein großes Vorbild in deinem Leben, das dich zu solchen Entscheidungen inspiriert?

Ich würde eher sagen, ich bewundere gewisse Leute für vereinzelte Bereiche ihres Lebens. Bspw. gibt es gewisse Sportler, die mich durch ihre sportlichen Leistungen beeindrucken, Unternehmer, die mich durch ihr unternehmerisches Geschick beeindrucken oder Musiker, die mich durch deren Kreativität beeindrucken. Es gibt also nicht so die eine Person, die ich bedingungslos verehre.

Du machst ja selbst auch Musik. Welche Instrumente spielst du?

Ich spiele Gitarre und habe mir dann das Schlagzeug-, Bass- und Klavierspielen selbst beigebracht. An sich spiele ich viel Jazz und Blues. Ich höre aber gerne ganz verschiedene Genres an Musik. Das kann dann bei den Oldies beginnen, sich über Aprés Ski hin zu Popmusik erstrecken… Musik ist für mich einfach das kreative Outlet in meinem Leben.

Welche Rolle spielen Sicherheit und Risiko in deinem Leben?

In manchen Lebensbereichen bin ich natürlich risikoaverser als in anderen. Generell würde ich sagen, dass man nicht blind in irgendwelche Risiken reinlaufen sollte, die man auch vermeiden kann. Aber man sollte auch nicht ängstlich durchs Leben gehen, nur weil man befürchtet, ein Risiko einzugehen. Ich denke, man muss auch hin und wieder etwas dafür tun, um aus einem Risiko eine Chance zu machen. Nur so kommt man voran.

Glas halb voll oder Glas halb leer?

Halb voll, natürlich.

Ein Optimist also! Würdest du sagen du bist ein Träumer?

Kommt darauf an. Ich denke, man braucht eine gewisse Portion Vision, wenn man so große Ziele hat wie wir. Ich bin aber auch pragmatisch genug um zu wissen, dass Träume nur wahr werden können, wenn man ausreichend Arbeit, Energie und Leidenschaft reinsteckt.

Letzte Frage für heute – wie sieht dein perfekter Samstag aus?

Nach dem Aufwachen erstmal Kaffee trinken und entspannt in den Tag starten. Dann je nach Möglichkeit Sport machen, vielleicht eine große Runde laufen gehen. Mittags dann gut essen, nachmittags vielleicht mit Freunden chillen und den Tag in einer Bar ausklingen lassen.

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Autor: Elisabeth