Sind Autos immer noch so begehrt in Deutschland?
Die Einstellung gegenüber dem beliebten Fahrzeug könnte sich bald ändern

Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland schon immer eine autoaffine Nation war. Schließlich sind hier viele der größten Automarken der Welt zu Hause. Aber ändert sich diese Einstellung mit dem wachsenden Bewusstsein für den Klimawandel und dem gestiegenen Verantwortungsgefühl für die Umwelt – besonders bei den jüngeren Generationen?
Ein Auto zu besitzen, wird oft als ein Symbol für Freiheit gesehen. Mit einem Auto kannst du hinfahren, wohin du willst und wann immer du willst. Und nicht nur das: Für viele sind Autos auch ein Statussymbol. Sicherlich kennst du die schicken Sportwagenfahrer, die mit ihren lauten Motoren und aufgedrehter Musik durch das Stadtzentrum düsen. Autos werden mit Sicherheit nicht verschwinden. Doch die Menschen fangen an, sich zweimal zu überlegen, wie notwendig ein Autokauf ist und welche Auswirkungen es auf die Umwelt hat. Die treibende Kraft hinter dieser Veränderung? Die Generation Z.
Eine andere Generation mit einer anderen Perspektive
Es ist keine große Überraschung, dass die jüngeren Generationen die Dinge anders sehen. Die Welt hat sich stark verändert im Vergleich zu der Zeit, als hauptsächlich die Boomer oder die Generation X die Fahrer auf der Straße waren. Uber, Carsharing und die verbesserte Verkehrsanbindung haben den Menschen mehr Freiheit gegeben, ohne auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen zu sein.
Heutzutage entscheiden sich viele jüngere Menschen für nachhaltigere Optionen und halten sich mit dem Autokauf zurück. Sie teilen sich häufiger Autos oder mieten sie für einen kurzen Zeitraum. Andere entscheiden sich für öffentliche Verkehrsmittel, Fahrräder oder Uber. Hinzu kommt, dass viele jüngere Menschen Schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen, was unter anderem an den Studienschulden und den steigenden Mietpreisen liegt. Alle diese Gründe tragen dazu bei, dass der Besitz eines Fahrzeugs im Vergleich zu den vergangenen Jahren zunehmend an Attraktivität verliert.
Trotz der veränderten Einstellungen besteht kein Zweifel am praktischen Nutzen und teilweise auch an der Notwendigkeit eines Autos. Insbesondere in Deutschland lässt sich auch der große wirtschaftliche Beitrag der Automobilindustrie nicht leugnen. Doch was bedeutet dieser Wandel auf lange Sicht?
Autohersteller beginnen eine wichtige Rolle zu spielen
Nicht nur die Verbraucher werden immer umweltbewusster. Auch die Hersteller verpflichten sich zu einer nachhaltigeren Produktion, wie beispielsweise Volvo. Das Unternehmen hat sich vorgenommen, ab 2030 nur noch Elektrofahrzeuge zu produzieren. Sogar mehr Luxusmarken ziehen mit. So kündigte Jaguar (überraschenderweise) an, ab 2025 in allen neuen Fahrzeugen fossile Brennstoffe durch Strom zu ersetzen.
Dass das Auto jemals verschwinden wird, ist sehr unwahrscheinlich – dazu ist es ein viel zu wesentlicher Faktor, wie unsere Welt funktioniert. Jedoch werden wir eine schrittweise Entwicklung miterleben. Zunächst werden sich die Kaufgewohnheiten ändern. Die Menschen werden viel eher Autos teilen oder für einen kurzen Zeitraum mieten. Dann wird sich die Art der Autos, die wir fahren, ändern. Das wird dadurch deutlich, dass die großen Hersteller umweltfreundlicher werden. Da sich die Autoproduktion negativ auf die Umwelt auswirkt, wird der Umstieg auf Elektroautos die Emissionen erheblich reduzieren – sowohl für die Fahrer als auch für die Hersteller. Sie wird uns dabei helfen, einen nachhaltigeren Lebensstil zu entwickeln.
Versicherung mit Blick auf die nächste Generation
Wir verstehen, dass das Auto nicht wegzudenken ist. Wir verstehen aber auch, dass sich die Einstellungen ändern. Das möchten wir in unseren Versicherungen berücksichtigen. Mit der Getsafe Kfz-Versicherung hast du die Möglichkeit, bis zu fünf zusätzliche Fahrer ohne extra Kosten mitzuversichern. Warum also nicht schon heute unsere Versicherung entdecken?
