Sicher im Internet surfen

Dank diverser Technologien bleiben wir auch während des Lockdowns vernetzt. Gerade, weil wir immer mehr online einkaufen, arbeiten und uns unterhalten, sollten wir unsere Daten online schützen.

Die Cyberkriminalität ist heutzutage viel raffinierter und prominenter als sie es noch zu den Anfängen des Internets war. Doch keine Sorge! Die Möglichkeiten, sich vor diesen Risiken zu schützen, haben sich auch weiterentwickelt. Mit diesen Tipps kannst du dich online besser schützen.

1. Verwende eine Antivirensoftware

Eine Antivirensoftware ist schonmal ein guter Anfang. Sie bietet dir zusätzliche Sicherheit, wenn du im Internet unterwegs bist. Das Antivirenprogramm läuft im Hintergrund und minimiert das Risiko, dass du Opfer eines Computervirus’ und Cyberangriffs wirst. Dabei bist du vor einer Vielzahl von Risiken geschützt, darunter herkömmliche Viren, Schadprogramme, Erpressersoftware und Spionagesoftware.

Das ist noch nicht alles: Viren verlangsamen oft dein Gerät. Doch mit der Antivirensoftware erhöhst du die Lebensdauer deines Computers, indem du die Gefährdung durch Viren reduzierst. Zusätzlich sparst du Geld, da du deinen Computer aufgrund einer bösartigen Software nicht reparieren lassen musst. Die Auswahl an Antivirenprogrammen ist sehr groß – einige sind sogar völlig kostenlos. Um das richtige Programm zu finden, solltest du dich am besten vorher informieren, welche Schutzmaßnahmen du genau benötigst.

2. Wähle ein sicheres Passwort

Starke Passwörter sind eine weitere gute Möglichkeit potenzielle Hackerangriffe abzuwehren. Schwache Passwörter wie dein Geburtstag oder der Name deines/r Partners/in können schnell erraten werden. Das erfordert nicht einmal technisches Fachwissen. Und doch ist dies einer der häufigsten Wege, wie Hacker/Haecksen sich Zugang zu deinem Konto verschaffen.

Du kannst Online-Diebe/innen stoppen, indem du ein stärkeres Passwort wählst. Idealerweise beinhaltet dieses Buchstaben (sowohl Klein- als auch Großbuchstaben), Zahlen und sogar Interpunktion. Ebenso solltest du Passwörter vermeiden, die eindeutig mit dir in Verbindung gebracht werden können, wie z. B. deine Lieblingssportmannschaft. Am besten verwendest du verschiedene Passwörter für verschiedene Websites, Konten und Dienste. Denn wenn eines deiner Konten gehackt wird, sind wenigstens die anderen noch geschützt.

3. Schütze dich vor Phishing-Betrug

Beim Phishing erhältst du meistens täuschend echte E-Mails – oft von bekannten Unternehmen wie Amazon oder Netflix. Sehr oft behaupten diese, dass eine Zahlung fällig sei. Anschließend wirst du nach deinen persönlichen Daten, wie beispielsweise Bankdaten gefragt. In anderen Fällen behaupten sie, dass es verdächtige Aktivitäten auf deinem Konto gegeben hätte und fragen nach deinem Passwort. Doch wie kannst du diese oft seriös wirkenden Betrugsversuche erkennen?

Zuallererst solltest du überlegen, ob du tatsächlich Kunde/in des Unternehmens bist, das dich kontaktiert. Überprüfe auf deinem Bankkonto, ob all deine Zahlungen erfolgt sind. Es gibt auch noch weitere Warnsignale: Beispielsweise wird die Adresse, von der die E-Mail stammt, nicht von einem offiziellen Firmenkonto sein. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind keine Seltenheit, auch wenn viele Phishing-E-Mails auf den ersten Blick seriös wirken. Wenn du unseren ersten Tipp bereits umgesetzt hast (Antivirensoftware), bist du vor solchen Machenschaften natürlich besser geschützt, da viele betrügerische E-Mails herausgefiltert werden.

4. Nutze eine VPN-Software

Mit einer VPN-Software kannst du dich noch weiter schützen. VPN steht für virtuelles privates Netzwerk. Es verschlüsselt jeglichen Datenverkehr, der von deinem Netzwerk gesendet wird, bis er am geplanten Ziel ankommt. Dies schützt dich vor Cyberangriffen. Denn falls es einer kriminellen Person gelingen sollte, dich zu hacken, hat sie somit nur Zugriff auf deine verschlüsselten Daten. So bleiben deine Passwörter, Kontodaten und persönlichen Informationen geschützt. Aus diesem Grund solltest du die VPN-Software besonders dann verwenden, wenn du öffentliche Netzwerke nutzt. Aber auch zu Hause bietet sie dir natürlich einen umfangreichen Schutz.

5. Reagiere rechtzeitig, falls du jemals Opfer eines Cyberangriffs wirst

Selbst mit den verschiedenen Sicherheitsoptionen kann jeder mal von Hackern/Haecksen hereingelegt werden. Sollte dir das einmal passieren, ist es wichtig, den Vorfall sofort den Behörden zu melden. Dadurch wird die Angelegenheit hoffentlich rechtzeitig beendet, bevor viele andere Menschen dem Cyberangriff zum Opfer fallen. Schließlich können die Schuldigen auch zur Rechenschaft gezogen werden. Außerdem solltest du den Betrug auch den Unternehmen melden, für die sich die Hacker/Haecksen ausgegeben haben. Somit haben die Unternehmen die Möglichkeit, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, wie z. B. indem sie sich mit einer Warnung an ihre Kundschaft wenden. Je früher du handelst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du zurück bekommst, was dir gestohlen wurde.

Reduziere Online-Risiken für ein sicheres Gefühl

Wir hoffen, dass dir diese kleinen Tipps gefallen haben. Angesichts des weltweit andauernden Lockdowns nutzen wir alle viel häufiger das Internet – und schaffen damit mehr Möglichkeiten für Hacker/Haecksen. Befolgst du diese Sicherheitsmaßnahmen, reduzierst du das Risiko und kannst in Ruhe im Internet surfen. Pass auf dich auf!